Gesundheit & Hausmittel

Hausmittel gegen Sodbrennen: Schnelle und effektive Hilfe

Viele Menschen leiden tagtäglich an Sodbrennen, das starke Schmerzen hinter dem Brustbein und lästiges Aufstoßen verursacht. Sodbrennen muss auf Dauer bekämpft und vorgebeugt werden, um die Folgen von Sodbrennen zu verhindern. Deswegen greifen viele Menschen oft zu nützlichen Hausmitteln gegen Sodbrennen. Tatsächlich lässt sich Sodbrennen mit einfachen Hausmitteln effektiv angehen.

Ursachen und Folgen von Sodbrennen

Es gibt viele Ursachen, warum man Sodbrennen bekommen kann. Meistens sind aber ein übermäßiger Konsum an Genussmitteln und/oder die falsche Ernährung für Sodbrennen verantwortlich. Besonders der Alkohol reizt die Speiseröhre und verursacht Sodbrennen. Außerdem lässt Alkohol die Säureproduktion im Körper anregen, weshalb eine übermäßige Säureproduktion die Folge ist. Egal ob Pommes, Zigaretten, Fertigprodukte oder Kaffee; alles reizt den Magen wegen der enthaltenen Säure und begünstigt Sodbrennen. Gerade eine sehr üppige Mahlzeit verträgt nicht jeder und ist auch nicht gesund, weil der Magen einem zu hohen Druck ausgesetzt ist, das wiederum zu Sodbrennen führt.

Sodbrennen sollte aber dringend behandelt und nachhaltig bekämpft werden, denn auf Dauer wird die Schleimhaut der Speiseröhre enorm angegriffen. Dies kann zu einer Speiseröhrenentzündung führen. Außerdem kann Sodbrennen Schlafstörungen verursachen, denn wenn Sodbrennen nachts auftritt, kann man sehr schlecht einschlafen. Um diesen Folgen entgegenzuwirken, gibt es zum Glück gute Hausmittel gegen Sodbrennen.

Altbewährte Hausmittel

Nicht immer muss auf Präparate zurückgegriffen werden, denn auch Hausmittel können Abhilfe gegen Sodbrennen verschaffen. Natriumhydrogencarbonat kann gegen Sodbrennen wahre Wunder bewirken. Man sollte einfach einen Teelöffel Natriumhydrogenkarbonat mit etwas Wasser vermischen und langsam trinken. Durch dieses Mittel lässt sich die Magensäure im Körper regulieren und man kann Sodbrennen entgegenwirken. Da Natriumhydrogencarbonat alkalisch ist, trifft es auf die Säure im Magen und sie neutralisieren sich. Ein weiteres Hausmittel sind die Haferflocken. Haferflocken werden vielseitig eingesetzt, wie z. B. bei Magen- Darm- Beschwerden.

Haferflocken sind nicht nur äußerst gesund, sondern sie können auch Sodbrennen beheben, indem sie überschüssige Magensäure im Körper beseitigen. Auch einfacher Tee, der bestimmte Heilkräuter enthält, kann helfen. Kamillentee z. B. hat viele hilfreiche Eigenschaften zu bieten. Unter anderem lindert er Halsschmerzen oder wird für den Magen eingesetzt, aber er hilft auch gegen Sodbrennen. Viel Flüssigkeit ist immer hilfreich und kann zugleich überflüssige Magensäure verdünnen und unterbinden. Ebenso kann Kamillentee eingesetzt werden, um den Magen zu beruhigen. Ein weiteres effektives Hausmittel ist Heilerde. Wie der Name schon sagt, kann es auch zur Linderung von Sodbrennen beitragen.

Man kann Heilerde entweder in Pulverform oder als Kapseln zu sich nehmen. Der Vorteil an Heilerde ist, dass sie eine schnelle Linderung verspricht. Wenn man unkompliziert eine Heilerde- Kapsel zu sich nimmt, bindet sie im Magen auch die Säure. Das Gute an diesen Hausmitteln ist, dass diese keine Nebenwirkungen mit sich bringen. Man kann so natürlich Sodbrennen bekämpfen, ohne auf überflüssige Medikamente zurückgreifen zu müssen. Doch am besten ist es, wenn man generell Sodbrennen vorbeugt, um gar nicht erst Hausmittel einsetzen zu müssen.

Sodbrennen vorbeugen

Wenn man zu oft an Sodbrennen leidet, sollte man seinen Lebensstil verändern. Weniger Alkohol und Nikotin können beim Vorbeugen von Sodbrennen einen großen Teil leisten. Man muss für Genussmittel das Maß finden, das man verträgt. Dabei ist es wichtig zu wissen, wie viel man reduzieren muss. Durch Ausprobieren kann man schnell sein Limit an Genussmitteln herausfinden, um keinerlei Sodbrennen zu verspüren. Auch die Essensgewohnheiten sind meistens entscheidend. Man muss sich nämlich für sein Essen Zeit nehmen, denn zu hastiges Essen überfordert den Magen. Die Menge an Essen sollte auch berücksichtigt werden, weil es für den Magen besser ist, weniger und dafür regelmäßiger zu essen.

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