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Geld im Wohneigentum sparen: Wie Fenster dabei helfen

In Mietwohnungen haben die Nutzer leider keinen Einfluss auf die bauseitige Ausstattung. Anders sieht es bei Wohneigentum aus. Wer dort nachhaltig die Umwelt sowie das Klima entlasten und dabei gleichzeitig Geld sparen will, sollte bei Neubauten und Sanierungen sehr genau auf die Auswahl der zu verwendenden Fenster schauen. Worauf es dabei ankommt, zeigt der nachfolgende Ratgeber.

Hochwertige thermische Isolierung ist ein Muss!

Beim Thermoschutz spielen mehrere Faktoren eine wichtige Rolle. Der Griff zur Dreifachverglasung ist in jedem Fall ratsam. Aber auch die Isolierwerte der Fensterrahmen sind ein bedeutender Faktor. Beim Fenster kaufen bei fensterhandel.de steht ein Fensterkonfigurator zur Verfügung. Er bietet zum Start die Wahl aus verschiedenen Mehrkammer-Kunststoffprofilen an. Je mehr Kammern die Kunststoffprofile haben, desto niedriger fallen die Wärmedurchgangsverluste (angegeben über den Ug-Wert) aus.

Wer meint, das Material der Abstandshalter zwischen den Glasscheiben wäre egal, begeht einen fatalen Irrtum. Aluminiumschienen sind dabei heutzutage nicht mehr die beste Wahl. Stattdessen empfehlen Energie- und Fensterfachleute Abstandshalter aus Kunststoff oder die Premiumvariante (Edelstahl mit Kunststoffmantel), weil sie keine unerwünschten Wärmebrücken bilden.

Fensterzubehör entscheidet ebenfalls über den Energieverbrauch

Mit einem guten Kunststofffenster mit „warmer Kante“, Dreifachverglasung und 7-Kammer-Profilen sind die Möglichkeiten zur Energieeinsparung noch nicht ausgeschöpft. Dafür sorgen die Folgen des Klimawandels. Wer Energie sparen möchte, sollte deshalb dafür sorgen, dass die Sonnenstrahlen die Innenräume im Sommer nicht übermäßig aufheizen können. Dafür sind moderne Rollläden die beste Wahl. Sie sind multifunktional, weil sie auch neugierige Blicke fernhalten und die Innenräume bei Bedarf verdunkeln können.

Doch dort hören die Vorteile nicht auf. Der Klimawandel bringt häufige und heftige Unwetter mit. Bei Sturmböen schützen die Rollläden die Fensterscheiben vor Glasbruch. Das ist relevant, weil der Austausch eines Rollladenschilds wesentlich weniger Geld als der Austausch einer beschädigten Dreifachverglasung kostet.

Gute Fenster plus optimale Lüftung gleich maximale Energieeinsparung

Der Spareffekt, der sich mit Thermoschutzfenstern und Fensterzubehör erreichen lässt, erzielt nur dann das machbare Maximum, wenn sich eine optimale Lüftung dazugesellt. Im Winterhalbjahr geht es darum, dass beim Lüften die Wände, Möbel, Decken und Böden nicht auskühlen. Mit der längerfristigen Kipp-Lüftung geschieht aber genau das. Deshalb ist eine mehrmalige Querlüftung (das gleichzeitige Öffnen mehrerer – am besten gegenüberliegender – Fenster) die beste Vorgehensweise. Aber auch auf die Steuerung der Luftfeuchtigkeit kommt es an. Jedes Prozent weniger Luftfeuchtigkeit spart Heizenergie. Zielwerte um die 50 Prozent oder darunter dienen außerdem der Schimmelprävention.

Einbruchschutzwirkung der Fenster unbedingt berücksichtigen!

Bei aller Fokussierung auf die thermische Isolierung der Fenster darf nicht vergessen werden, dass sie zu den beliebtesten Angriffspunkten potenzieller Einbrecher gehören. Das gilt vor allem für Fenster in Erdgeschoss- und Souterrainbereichen. Die Mindestansprüche an den Einbruchschutz sollten Mehrfachverriegelungen mit Führungsschienen und Pilzkopfzapfen sein. Allerdings gibt es mittlerweile bessere Technik, denn in den Rahmen vieler Kunststoff- und Aluminiumfenster werden gegenläufige Krallen verbaut.

Auskunft über das vorhandene Level des Einbruchschutzes gibt die Angabe der Widerstandsklassen. In der DIN EN 1627 wurde verbindlich definiert, was welcher RC-Standard genau bedeutet. Zusätzlich sollten von außen leicht zugängliche Balkontüren, Terrassentüren und Fenster abschließbare Griffe erhalten. Sie sind vor allem bei den Varianten mit Dreh-Kipp-Griffen unverzichtbar, weil dort das Durchgriffsrisiko höher ist als bei den Schiebesystemen mit PAS-Funktion.

Für Fenstersanierungen gibt es staatliche Zuschüsse

In Deutschland finden sich viele Bestandsgebäude, bei denen eine energetische Sanierung unaufschiebbar ist. Der Staat möchte eine schnelle Realisierung unterstützen und gewährt deshalb für eine Fenstersanierung als Einzelmaßnahme Zuschüsse, die beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt werden können. Die Höhe ist beachtlich, denn der Standardzuschuss liegt bei 15 Prozent der Bruttosumme der Investitionen.

Pro Wohneinheit und Kalenderjahr können Bruttoinvestitionen bis zu 60.000 Euro gefördert werden. Bei Mehrfamilienhäusern wurde die Förderung beim Zehnfachen dieser Summe gedeckelt. Der Staat möchte einen niedrigschwelligen Zugang zu diesen Fördermitteln und beteiligt sich deshalb mit Zuschüssen bereits ab einer Investitionssumme von 2.000 Euro (brutto).

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